Machen Klimageräte krank?

Veröffentlicht von Tobias Lang am

Wer kennt das nicht, sommerliche Temperaturen von über 30 Grad und die Abwärme von Computern, Servern, Arbeitskollegen. Gefühlt strahlt das eigene Smartphone Hitze aus und erhöht die Raumtemperatur. Wie gerne hätte man nun eine Klimaanlage im Büro. Spricht man diesen Wunsch nach einer kühleren Arbeitsumgebung aus, kommt direkt der Kollege vom Schreibtisch nebenan mit „Klimaanlagen machen doch nur krank und man bekommt Kopfschmerzen davon.“

Aber stimmt das? Die Wahrheit ist:  Ja, Klimaanlagen können krank machen, ABER: meist liegt dies nicht an der Klimaanlage selbst, sondern am Bediener, also an einer falsch eingestellten Klimaanlage. Wir haben Ihnen deshalb hier ein paar Tipps wie eine Klimaanlage richtig bedient werden sollte und wie Sie weder Schnupfen noch Kopfschmerzen bekommen.

Unser Tipp Nummer 1: Klimaanlagen nur vom zertifizierten Fachmann

Lassen Sie Klimaanlagen nur durch Fachfirmen einbauen, nur diese haben das benötigte Know-How und die Erfahrung eine Anlage perfekt zu planen und an Ihre Bedürfnisse anzupassen. Wenn Sie Zahnschmerzen haben gehen Sie ja auch nicht zum Hausarzt.

Unser Tipp Nummer 2: Wählen Sie ein Markenprodukt

Wählen Sie ein Markenprodukt wie z.B. Anlagen der Marktführer von Samsung, Panasonic, Mitsubishi oder Daikin. Diese Geräte erkennen Personen im Raum und lenken den Luftstrom an ihnen vorbei um Zugluft zu vermeiden oder besitzen Technologien um den Raum ohne einen Spürbaren Luftstrom zu Kühlen, wie beispielsweise die Windfree Anlage von Samsung.

Unser Tipp Nummer 3: Richtige Temperatur wählen

Um Erkältungen und Krankheiten durch Klimaanlagen zu verhindern ist es wichtig, dass der Temperaturunterschied zwischen der Außentemperatur und Innenraumtemperatur nicht mehr als sechs Grad Celsius beträgt.

Unser Tipp Nummer 4: Temperatur konstant halten

Um eine optimale Wohlfühltemperatur zu erreichen, ist es wichtig sich mit den Kollegen auf eine festgelegte Temperatur zu einigen, da ein ständiges wechseln der Raumtemperaturen die Gefahr einer Erkältung zusätzlich steigert.

Unser Tipp Nummer 5: Klimaanlage laufen lassen

Am effizientesten und am stromsparendsten sind Klimaanalgen wenn sie dauerhaft laufen. Da neue Klimaanlagen durch verbaute Sensoren die aktuelle Raumtemperatur messen und sich nur nach Bedarf selbst einschalten. Somit wird eine beständige Raumtemperatur erreicht.

Unser Tipp Nummer 6: Luftstrom richtig einstellen

Stellen Sie die Richtung des Luftstroms richtig ein. Achten Sie darauf, dass niemand in der direkten Zugluft sitzt. (Kälte fällt nach unten, richten Sie den Luftstrom am besten nach oben aus.)

Unser Tipp Nummer 7: Klimaanlage regelmäßig warten lassen

Um Ihre Anlage fehlerfrei und effizient zu halten und gleichzeitig eine lange Lebensdauer Ihrer Klimaanlage zu erreichen, sind regelmäßige Wartungen gefragt. Fragen Sie Ihren Fachbetrieb nach notwendigen Wartungen oder vereinbaren Sie einen stressfreien Wartungsvertrag. Durch neuste Technologien in den Klimaanlagen verbreiten diese nicht nur keine Viren oder Keime, sie reinigen die Luft sogar von diesen. Laut Herstellern wie Samsung oder Panasonic wird die Atemluft dank Nanopartikeln effektiv von schädlichen Mikroorganismen befreit. Dabei werden etwa 99% der Viren und Bakterien aus der Umgebungsluft gefiltert. Atmen Sie also ruhig tief durch: Die Luft ist frischer und gesünder! Die pauschale Aussage Klimaanlagen wären Keimschleudern ist falsch, aber auch hier gilt: Die Klimaanlage ist nur so gut wie ihr Besitzer. Denken Sie an eine jährliche Wartung Ihrer Anlage und die regelmäßige Reinigung Ihres Filtersystem.

Unser Fazit:Regelmäßige Wartung sowie die richtige Bedingung Ihrer Anlage sind entscheidend!

Klimaanlagen sorgen bei einer Sommerhitze für einen kühlen Kopf und eine messbar bessere Konzentration. Wer darauf achtet, sie richtig, also nicht zu kalt einzustellen und sie einmal jährlich von einem Fachmann warten lässt, der muss sich nicht nur nicht um seine Gesundheit fürchten, sondern kann sogar durch eine Klimaanlage seine Umgebungsluft reinigen lassen und verbessert dadurch maßgeblich die Raumluft.


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